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Samstag, 8. Oktober 2011

Dienstag, 27. September 2011

Lesung am 29. September 2011: Een Schnäpperkin löst die Zunge

Unsere Buchhandlung lädt Sie herzlich ein:

Am Donnerstag, 29. September 2011 um 19:00 Uhr.
Dietrich Novak Berlin mit Tinte und Noten -Literarisches & Musikalisches aus Alt-Berlin

Dietrich Novak, bekannt aus der Berliner Theaterszene, liest aus seinen beiden neuen Berlin-Büchern:
Blümchen, Streifen und Rollmops und Een Schnäpperkin löst de Zunge. Dita Scholl liest mit und singt dazu passende Berliner Lieder.

Een Schnäpperkin löst de Zunge: In einer typischen Alt-Berliner Kneipe treffen sich jeden Mittwoch vier Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Hotte ist Witwer, Jünne geschieden, Helmut verheiratet und der ewige Junggeselle Manne lässt es sich im Hotel Mama gut gehen. Was sie verbindet, ist die Liebe zu ihrer Geburtsstadt Berlin und besonders zum Stadtteil Wedding, in dem sie aufgewachsen sind und wo sie alle noch wohnen.
 
Begeben Sie sich auf eine vergnügliche Zeitreise und lassen Sie sich vom Berliner Humor gefangen nehmen, der durchaus wehmütige Untertöne haben kann, aber immer frech, bisweilen sogar etwas respektlos, aber nie wirklich böse gemeint ist. Genießen Sie informative Unterhaltung rund um den Berliner Dialekt und dessen Ursprünge zum Kennenlernen, Schmunzeln und Erinnern.

Blümchen, Streifen und Rollmops - die fiktive Geschichte eines Berliner Mietshauses:
Berlin-Charlottenburg, Kaiserdamm: ein 100 Jahre altes, typisches Berliner Mietshaus, stellvertretend für so viele andere. Seine fiktive Geschichte erzählt in humorvoller und warmherziger Weise von den kleinen und großen Sorgen seiner Bewohner und ruft Erinnerungen wach an Kaisers Zeiten, die Goldenen Zwanziger, das Hitler-Berlin, die Zeit der Berliner Mauer, die Wiedervereinigung bis hin zur Jahrtausendwende.
Unterhaltsam, aber auch nachdenklich schildert die Geschichte nicht nur die persönlichen Schicksale der Menschen, die in diesem Haus leben, sondern wirft auch einen Blick auf die politischen Entwicklungen der jeweiligen Zeit, die Modeerscheinungen, die Musikstile und vieles andere mehr.
Dabei kommen natürlich auch die berühmte „Berliner Schnauze“ und der typische Berliner Humor nicht zu kurz.

Lassen Sie sich von heiteren, vergnüglichen Texten – zum Teil in Mundart verfasst – gut unterhalten. Nicht nur für Kenner des alten Berlin, sondern auch für solche die es (wieder) werden wollen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

weitere Informationen: HNB-Verlag

Freitag, 15. Juli 2011

Djian, Philippe - Die Leichtfertigen

Djian, Philippe - Die Leichtfertigen


Dijan, Philippe -
Die Leichtfertigen
 
Berliner Morgenpost
Philippe Djians neuer Roman „Die Leichtfertigen“ ist ganz typisch für den Pariser Autor, den man vor allem durch sein 80er-Jahre-Kultbuch „Betty Blue“ kennt. Man spürt in jedem Satz Temperament und Lebensenergie. Diesmal geht es um den Schriftsteller Francis, der seine Frau und eine seiner Töchter bei einem Autounfall verloren hat. Als seine zweite Tochter Alice, eine Schauspielerin, spurlos, aber äußerst medienwirksam verschwindet, droht er daran zu zerbrechen. Zeitgleich lässt er seine zweite Frau Judith von einer Privatdetektiven beschatten, weil er an ihrer Treue zweifelt. Die Verstrickungen der Person steigern sich, ebenso wie ihre inneren Brüche. Stilistisch perfekt, gelingen Djian sehr gute Charakterzeichnungen. Er beschreibt den Egoismus seiner Figuren herrlich böse. Das macht den lohnenswerten Roman zu einem sezierenden Gesellschaftsbild.
Philippe Djian – Die Leichtfertigen; Diogenes Verlag; ISBN:  9783257067743, lesen Sie im Buch


Ihr Buch hier bestellen zu 20,90 Euro
Weitere Titel von Philippe Djian

Freitag, 17. Juni 2011

Große Berliner Büchernacht

Große Berliner Büchernacht - Impressionen

Heidrun Hannusch – Todesstrafe für die Selbstmörderin. Ein historischer Kriminalfall, auf dem Blauen Sofa



Konstantin Richter - Bettermann. Roman,
auf dem Blauen Sofa.


 Stefan Wolle – Aufbruch nach Utopia. Alltag und Herrschaft in der DDR 1961–1971, an unserem Bücherstand

Samstag, 4. Juni 2011

Große Berliner Büchernacht - Kulturbrauerei

Große Berliner Büchernacht - in der Kulturbrauerei

Große Berliner Büchernacht - in der Kulturbrauerei


Wo?: Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin – Prenzlauer Berg
Sie finden uns am Eingang zum Soda-Club. Anfahrt

Wann?: Donnerstag, 9. Juni 2011, ab 19.00 Uhr
Der Eintritt zum Marktplatz im Hof der Kulturbrauerei ist frei. Für alle anderen Veranstalltungen gibt es Tickets bei uns im Buchladen oder hier.




Unsere Partnerverlage
Ch. Links Verlag (Berlin) vertreten durch:
Stefan Wolle – Aufbruch nach Utopia. Alltag und Herrschaft in der DDR 1961–1971, 20.30 Uhr im Soda Club
Heidrun Hannusch – Todesstrafe für die Selbstmörderin. Ein historischer Kriminalfall, 22.00 Uhr im Soda Club

Kain & Aber Verlag (Schweiz) vertreten durch:
Konstantin Richter - Bettermann. Roman, 19.00 - 22.00 Uhr auf dem Blauen Sofa.

Weiterhin nehmen auf dem Blauen Sofa Platz: Linus Reichlin, Wolfgang Büscher, Rafael Horzon, Heidrun Hannusch und der Isländer Sjón. Island ist in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse.

Die Bücher der Autoren unserer Partnerverlage gibt es bei uns vor Ort.

weitere Programminformationen
Verlosungsaktion für Karten zur Großen Berliner Büchernacht auf Facebook.

Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen Besuch.

Montag, 14. März 2011

Galsan Tschinag – Das andere Dasein

Galsan Tschinag – Das andere Dasein
Galsan Tschinag –
Das andere Dasein
Jeder Mensch darf nach einem herben Verlust noch einmal Glück erleben. Gleichsam um welchen Verlust es sich handelt. In jenem Frühling des Jahres 1977 begegnet der junge Burjate Minganbajir seiner großen Liebe, der ungarischen Studentin Anni. Noch nie zuvor hatte er so etwas erlebt. Regen und Sonne folgen rasch aufeinander, ein üppiger Frühling, eine leidenschaftliche Liebe, gefährlich und poetisch zugleich. Die Gefährlichkeit beginnt mit einem Unfall in Moskau, worauf wunderbare Tage mit Anni folgen.
Jahre gehen ins Land, Minganbajir gründet eine Familie und arbeitet als Dolmetscher in der Mongolei. Doch die verlorene Liebe will ihm nicht aus dem Sinn gehen. Und als er plötzlich eine neue Anni kennenlernt, fühlt er auf geheimnisvolle Weise eine alte Liebe neu entflammen. Die neue Anni ist Leiterin einer ungarischen Zirkustruppe, wo er als Dolmetscher arbeitet. Die beiden kommen sich näher, obgleich es nicht seine einstige Anni sein kann. Ist es die Mutter der einstige Geliebten? Kann eine Liebe Generationen überschreiten?
Galsan Tschinag, als deutschschreibender, mongolischer Schriftsteller bringt dem Leser wieder einmal sein Land in einer poetisch, kraftvollen Erzählweise näher.   
Galsan Tschinag; Das andere Dasein; Insel Verlag; ISBN: 9783458174943; Lesen Sie im Buch
Ihr Buch hier bestellen zu 19,90 Euro
Auch als ebook verfügbar zu 16,99 Euro
Weitere Titel von Galsan Tschinag

Samstag, 22. Januar 2011

Serge Gainsbourg - Das heroische Leben des Evgenij Sokolov

Berliner Morgenpost
Serge Gainsbourg - Ein Künstlerleben

Serge Gainsbourg -
Das heroische Leben
des Evgenij Sokolov

Man kennt Serge Gainsbourg vor allem als Sänger und Provokateur, der das französische Chanson umgekrempelt hat. Nun liegt sein Roman „Das heroische Leben des Evgenij Sokolov“ erstmals seit 25 Jahren wieder  auf Deutsch, mit einem Vorwort von Bela B., vor. Es ist eine skurrile Persiflage auf die Kunstwelt. Der Maler Evgenij Sokolov leidet seit frühester Kindheit unter starker Flatulenz, die er zur Schaffung seiner Kunstwerke nutzt. Die Kunstwelt ist überaus angetan von dieser neuen Art der Kreativität und Sokolov avanciert zur Berühmtheit. Als seine Blähungen jedoch nachlassen, ist seine Karriere auf dem Tiefpunkt. Der Maler kommt darüber nicht hinweg. Er stirbt als vergessener Künstler. Eine Veralberung des schönen Scheins. Gainsbourg schreibt herrlich übertrieben und böse. Man könnte das Büchlein aber auch lesen, als sei es bitterer Ernst.
Serge Gainsbourg; Das heroische Leben des Evgenij Sokolov; ISBN:  9783936738667; 12,90 Euro

Freitag, 5. November 2010

Amélie Nothomb - Der japanische Verlobte

Berliner Morgenpost
Der japanische Verlobte

Der japanische Verlobte

Ich habe gerade „Der japanische Verlobte“ von Amélie Nothomb gelesen. Die belgische Autorin ist hierzulande eher ein Geheimtipp, in Frankreich steht sie auf den Bestsellerlisten. Ihr Roman ist autobiographisch gefärbt, bleibt aber distanziert-ironisch im Ton. Nothomb erzählt von der lebhaften, selbstbewussten Amélie, ein Mädchen Anfang zwanzig, die nach Japan geht, um dort zu arbeiten. Dabei lernt sie einen jungen Japaner kennen, dem sie Französischunterricht erteilen soll. Die beiden werden schnell ein Paar und verloben sich. Ihre Liebesgeschichte ist in keinster Weise kitschig. Er zeigt ihr das Land und infolgedessen kommt es zu typischen, teils drastischen kulturellen Missverständnissen. Obwohl die Autorin dabei scharf urteilt und subjektiv schreibt, drückt sie dem Leser niemals ihre Meinung auf, sondern lässt jedem seinen Raum. Das ist das Faszinierende an dem Roman.
Amélie Nothomb; Der japanische Verlobte; ISBN-13: 9783257067460; 18,90 Euro